Ein Teilnehmer frug uns, wie er einen Mentor finden könnte, einen väterlichen Freund, mit dem er seine Geschäfts-Strategien besprechen könnte. Darüber hinaus wünschte er sich ab und zu mal einen Tritt in den Allerwertesten von ihm, um schneller zu Entscheidungen zu kommen. Das hat uns andere erstaunt. Ist das nicht die Haltung eines Kindes?
Ich schmunzelte, welch Zufall. Innert drei Wochen war das nun schon der Zweite, der sich einen Antreiber wünschte. Mit dieser Haltung würde er keinen Mentor finden.
Als Gruppe stellten wir viele Fragen und es wurde klar: Seine Gedanken drehten sich fortlaufend um die Konsequenzen seiner Entscheidungen. Unsicherheiten und Ängste vor dem Fehler oder dem Misserfolg ließen ihn zögern.
Wir sprachen darüber, dass Menschen, die auf die Aktion von anderen warten, niemals das erreichen, was sie sich vorstellen.
Einen Mentor wird er nur finden, wenn er sein Ziel, seinen Erfolgswillen in den Mittelpunkt stellt und nicht seine Hilfslosigkeit. Aber auch ein Mentor kann nicht vor Fehlentscheidungen oder falschen Entwicklungen bewahren. Das gehört zum Unternehmer sein und allgemein zum erfolgreich sein dazu. Risiken einzugehen.
Eine Teilnehmerin erinnerte an das fantastische Buch 'die Angst vor der Angst verlieren' von Susan Jeffers.
Wir schlugen als Hausaufgabe vor, sich genau aufzuschreiben, welche Bedenken und Gefühle er hat, wenn er sein Handeln aufschiebt. Nächste Woche wollen wir dann darüber sprechen, wie man mehr Selbst-Vertrauen aufbaut, trotz Bedenken.


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